Gynäkologisches Krebszentrum

Operative Therapie

Ziel einer operativen Therapie ist es, einen bösartigen Tumor vollständig zu entfernen.

Je nach Stadium der Erkrankung ist die zusätzliche Entfernung der lokalen Lymphknoten notwendig. Bei Tumoren im Bereich des äußeren Genitales, z. B. an den Schamlippen, wird die Operation interdisziplinär mit dem plastischen Chirurgen geplant, falls ein größerer Hautdefekt zu erwarten ist. Wenn möglich wird zusätzlich die schonendere Wächter-Lymphknoten-Methode angewandt.

Ein Eingriff im Inneren der Bauchhöhle wird wenn möglich mit der so genannten Schlüsselloch-Technik durchgeführt, ansonsten durch einen Längsschnitt. Auch hier erfolgt die Operationsplanung interdisziplinär, wenn der Tumor zum Beispiel Teile der Blase oder des Darms befällt.

Minimal-invasives Operieren

Die Schlüsselloch-Chirurgie ist ein Schwerpunkt innerhalb des Gynäkologischen Krebszentrums. Sie senkt durch geringere Schmerzen, weniger Verwachsungen und eine raschere Erholungsphase die Belastung durch den Eingriff deutlich.

Am Robert-Bosch-Krankenhaus sind sämtliche technischen Neuerungen etabliert, wie zum Beispiel digital hochauflösende Videooptik, Ultracision, Biclamp oder Lasertechnologie. Wenn möglich werden Eingriffe wie eine Entfernung der Eierstöcke, der Gebärmutter oder der Lymphknoten mit dieser Technik durchgeführt.

Schonende Operationsverfahren

Bei uns werden bei Eingriffen innerhalb des Beckens besonders schonende Operationstechniken eingesetzt. Diese berücksichtigen die Empfindlichkeit der die Harnblase und die Sexualorgane schonenden Nerven.

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Kontakt und Auskunft Gynäkologisches Krebszentrum

Claudia Schütte, Sekretariat

Telefon 0711/ 8101-3467
Telefax 0711/ 8101-6148

Hotline für Patientinnen

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8 bis 15.30 Uhr
Telefon 0711/ 8101-3466

Robert-Bosch-Krankenhaus

Auerbachstraße 110
70376 Stuttgart

Zertifizierung

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Das Gynäkologische Krebszentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus erfüllt die durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. definierten Qualitätskriterien.